
Vor ein paar Tagen waren wir noch dort, schon wurden große Teile von Jeju-do zum Weltkulturerbe deklariert. Die UNESCO hat allerdings vor allem die Vulkanlandschaften dort als schützenswürdig erkannt.
Quelle: Korea.net
Dies ist das Blog von Jin-A und Jens. Jens hat sich im Mai 2006 für ein Trainingsprogramm in Korea beworben und im August die Zusage bekommen, teilnehmen zu können. In der Zeit von Oktober 2006 bis März 2007 erfolgte die Vorbereitungsphase, ab Anfang März lebten die beiden für ein dreiviertel Jahr in Seoul und reisten anschließend für einen Monat durch China. Im Dezember 2007 ging's wieder nach Deutschland zurück. Und da wir gelegentlich mal nach Korea reisen, wird nach Bedarf ergänzt...

Samsung ist das größte Unternehmen hier in Korea und gehört zu dem elitären Club der Unternehmen, die innerhalb eines Jahres über 10 Milliarden USD Gewinn gemacht haben (2005). Das letzte Jahr war nicht ganz so erfolgreich, vor allem wegen weltweit fallender Margen im Unterhaltungselektronik- und Halbleiterbereich. Jahrelang hat Samsung eine Verfolgungsjagd mit Sony gefochten und das Vorbild schließlich auch überholt. Dies vor allem durch das rasche Nachahmen erfolgreicher Produkte anderer Hersteller (als sogenannter "fast follower") und Beherrschen effizienter Produktionstechnologien. Bei DRAM-Chips soll vor allem ein Vorsprung durch höhere Ausbeute ("Yield") pro Silikonwafer gegenüber der Konkurrenz herausgearbeitet worden sein. Nun, da die Konkurrenz abgehängt ist (was vor allem auf die Konzentration auf Digitaltechnologie unter dem Slogan "DigitAll" zurückzuführen sein soll), fehlt allerdings die Orientierung. Beratungsunternehmen hier berichten von hohem Interesse an Innovationsthemen in Consultingprojekten. Erfolgreicher "First mover" zu werden, ist halt nicht ganz so einfach.
Sonnige Zeiten für Regenschirmhersteller in Korea. Trotz Temperaturen um die 30 Grad trägt dame einen Regenschirm. Natürlich, um die schöne weiße Gesichtsfarbe zu schützen. Klingt komisch, ist aber so. Hierzulande werden auch Kosmetika verkauft, welche die Haut heller werden lassen, indem die Melanin-Produktion gehemmt wird. Der koreanische Hersteller Laneige verkauft solche Produkte unter dem Namen 'Star White'. Auch der deutsche Hersteller Beiersdorf will da nicht nachstehen und bringt mit Nivea Hautaufheller für Männer in Asien. Grund für das Interesse der Konsumenten ist die hierzulande verbreitete Auffassung, dass dunkle Haut ein Zeichen für manuelle Arbeit im Freien ist. Das war bei uns früher ja auch so. In Korea arbeiten immer noch mehr Menschen in der Landwirtschaft (6,4%) als bei uns (2,8%).
Nur allzu wahr - aus unserem Kulturkreis kommend, kann man in Korea eine Menge Fehler machen. Einige Tips in Form von DOs and DON'Ts hat Communicaid zusammengestellt. Prädikat: Zur ersten Orientierung geeignet.



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Kein Telefon hier zu haben, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Zumindest mal für Koreaner. Mir war das bisher nicht so wichtig. Nachdem dann aber doch bei der einen oder anderen Gelegenheit ein Handy praktisch gewesen wäre, habe ich mir eins besorgt. Nunmehr befindet sich somit die neueste Generation (die drei-Komma-fünfte, wie man hier sagt) in meiner Tasche.

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Wir sind gerade auf der Suche nach einem geeigneten Übersetzungscomputer im Handtaschenformat für uns. Minimalanforderung ist das Übersetzen von Worten zwischen Englisch und Koreanisch. Nach einem Besuch im Elektronikviertel sind wir ein wenig erschlagen von dem Angebot: zwischen 85.000 und weit über 400.000 Won sind mindestens 50 verschiedene Modelle zu haben. Natürlich erwirbt man selbst mit dem Einsteigermodell nicht nur die Basisfunktion, sondern auch immer gleich noch mindestens einen englischen Thesaurus, ein selbst erstellbares Wörterbuch, nützliche Redewendungen in fünf Sprachen und so weiter und so fort. Stifteingabe, Sprachausgabe, Farbdisplay, SD-Kartenslot für weitere Sprachen, MP3- und Videoplayer sind dann für einige tausend Won mehr zu haben. Hier einfach mal eine Liste von Herstellern, welche in Frage kommen. Möglicherweise haben ja noch mehr Menschen dieses Problem. Erfahrungsberichte und Kaufempfehlungen sind willkommen.
Gerade frisch reingekommen: der neue ETP-Korea-Newsletter April 2007 des FKCCI.
Die FKCCI hat einen Newsletter über das ETP-Programm veröffentlicht - die Bewerbungsfrist für Interessenten ist der 15. Mai 2007. Also los! Bei Interesse gebe ich gerne meine Erfahrungen mit der Bewerbung weiter.

Wahrscheinlich habe ich zu viel und zu laut beim Bowlen geschrien. Jedenfalls ist seit Jin-As Geburtstagsparty meine Stimme total im Arsch und ich kann nicht mehr reden. Da die Leckereien aus der Apotheke nicht anschlugen, sind wir in der Uni zum Arzt und der hat mich für zwei Tage ins Bett gesteckt: Grippe. Zwar hasse ich es, krank zu sein und dem nachgeben zu müssen, aber bei den Halsschmerzen hat es einfach keinen Sinn gemacht, zur Sprachschule zu gehen. Jetzt sind zwei Tage rum und mir geht es etwas besser. Hoffentlich bin ich morgen wieder richtig fit, denn ich muss die letzten beiden Tage aufholen und am Montag drei Tests schreiben - die Vokabel- und Grammatiktests von Donnerstag und Freitag zusätzlich zu dem vom Montag.![]() |
| Jin-As Geburtstag |

Das Ding hier links haben wir neulich beim Einkaufen auf dem Namdaemun-Markt gesehen. Mal sehen, wer darauf kommt, was das ist. Ich finde, das ist typisch koreanisch und kann so nur hier (und in ähnlichen Ländern) erfunden worden sein. Wir spielen jetzt mal Dalli-Klick: Erst raten, was das sein könnte, dies dann ins Gästebuch eintragen und zum Schluss auf das Bild klicken, um die Lösung zu sehen. Viel Spaß!









Da hier in Korea ein anderer Mobilkommunikationsstandard (nämlich CDMA und nicht GSM wie bei uns) verwendet wird, funktionieren unsere Handies hier nicht. Unsere Mailboxen sind ent-sprechend be-sprochen. Wer trotzdem eine Nachricht hinterlässt, muss wohl oder übel bis Dezember auf eine Antwort von uns warten. Demnächst werden wir uns hier Handies besorgen, bis dahin sind wir wie gewohnt per E-Mail, Skype bzw. MSN zu erreichen.



