18. Juni 2006

Persönlichkeitstest

Nachdem ich meine Bewerbung bei der Europäischen Kommission eingereicht hatte, bekam ich die Nachricht, dass diese akzeptiert und ich zu einem persönlichen Interview eingeladen wäre. Vor diesem Termin jedoch wurde ich gebeten, mich online einem Persönlichkeitstest von der belgischen Personalberatung DeWitte & Morel zu unterziehen. Ein Klick auf den in der Einladungsmail mitgeteilten Link verriet mir, dass es sich um den sogenannten "Business Attitude Questionnaire (BAQ)" handele, bei dem einige Eigenschaften des Probanten erhoben werden würden. Da ich ein neugieriger Mensch bin und mich ungern Untersuchungen unbekannter Zielsetzung unterziehe, habe ich vorher ein wenig recherchiert. Das Unternehmen verrät auf seinen Internetseiten jedoch nichts über dieses Instrument und so bemühte ich Google. Allerdings wurde ich erst auf spanischen Internetseiten fündig, da der Ersteller des Fragebogens wohl diesbezügliche Transparenz nicht für hilfreich hält.
Herauszufinden war folgendes: Es werden emotionale Stabilität, Extrovertiertheit, Einstellung gegenüber Veränderungen, Altruismus und Verantwortungsbewusstsein sowie Professionalität erhoben. Dieses Instrument soll Klienten dazu dienen, zukünftige Verhaltensweisen ihrer Bewerber vorherzusagen. (Quelle: CincoDias.com) Na denn. Solchermaßen informiert, begann ich den Test und beantwortete die 150 Fragen im Stile von "I usually keep calm", "I like to be actively involved in the conversation", "I like to start a new assignment" etc. Interessant fand ich die doppelte Bewertungsskala. Zunächst mussten die Aussagen einzeln auf einer fünfstufigen Skala (stimme zu bis stimme nicht zu) bewertet werden und alle Aussagen anschließend in eine Rangfolge der Zustimmung (stark zutreffend bis nicht zutreffend) gebracht werden. Wahrscheinlich soll man so inhärente Widersprüche bei nicht wahrheitsgemäßen Antworten aufdecken können. Ich bin ja mal gespannt auf das Ergebnis der Auswertung - in einigen Wochen kann ich Feedback zu meiner Bewerbung bekommen. Das werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Bis dahin heißt es: Daumen drücken! Auch hier ist übrigens ein aufschlussreicher Persönlichkeitstest zu finden.

30. Mai 2006

Nach Korea beworben

Alles fing damit an, dass ich Lust verspürte, zum Ausgleich zur Arbeit hier in München Koreanisch zu lernen. Weil Jin-A zwar keine Muttersprachlerin ist, aber zumindest doch fließend Koreanisch spricht und es sicherlich spannend wäre, mal gemeinsam nach Korea zu reisen und zumindest ein paar Brocken sprechen zu können. Erstaunlicherweise ist es aber selbst in einer Stadt wie München schwierig, einen Sprachkurs für diese Sprache zu finden. So bin ich dann nach einigen Recherchen zufällig auf das Executive Training Programme (Broschüre) der Europäischen Kommission gestoßen. In diesem wird Führungskräften notwendiges Basiswissen vermittelt, um in Japan und Korea erfolgreich Geschäfte machen zu können. Also Sprache, Kultur, Geschäftsgepflogenheiten, Landeskunde etc. Genau das, was ich suche. Die Bewerbung ist an einige Bedingungen geknüpft, da die Kommission das Ziel verfolgt, die Geschäftsbeziehungen mit diesen Ländern über dieses Programm zu fördern. Man benötigt u. a. ein Unternehmen (den "Sponsor"), welches das Vorhaben unterstützt und dieses muss einen Business Plan für Korea vorweisen. Da mir das Progamm so interessant erschien, habe ich mich auf die Suche nach dem Sponsor gemacht, Überzeugungsarbeit geleistet, dankenswerterweise diese Unterstützung bekommen und alle notwendigen Unterlagen zusammengestellt. Unterschriften eingesammelt, alles eingetütet, abgeschickt. Rechtzeitig zur Deadline. Jetzt heißt es Warten. Feedback soll Anfang Juni kommen und dann ggf. eine Einladung zum Interview...

23. September 1970

Mein Geburtstag!

Endlich - es hat auch lange genug gedauert! Neun Monate musste ich im Dunkeln darauf warten, dass mich meine Mutter zur Welt bringt. Jetzt ist es vollbracht und ich bin gespannt, was da so noch alles auf mich zukommt...