
Das brauche ich für meinen Computer, wenn wir nach Korea gehen. Praktisch. Kann man hier kaufen.
Dies ist das Blog von Jin-A und Jens. Jens hat sich im Mai 2006 für ein Trainingsprogramm in Korea beworben und im August die Zusage bekommen, teilnehmen zu können. In der Zeit von Oktober 2006 bis März 2007 erfolgte die Vorbereitungsphase, ab Anfang März lebten die beiden für ein dreiviertel Jahr in Seoul und reisten anschließend für einen Monat durch China. Im Dezember 2007 ging's wieder nach Deutschland zurück. Und da wir gelegentlich mal nach Korea reisen, wird nach Bedarf ergänzt...

Wer sich schon mal nach deutschsprachigen Koreanisch-Lehrbüchern umgeschaut hat, wird festgestellt haben, dass bisher an "Koreanisch für Anfänger" von Young-Ja Beckers-Kim kein Weg vorbei ging. Dies ist jetzt anders. Der Pons-Verlag hat ein nagelneues Buch zum Koreanisch-Lernen herausgebracht und mir netterweise ein Rezensionsexemplar zukommen lassen. Hye-Sook Park hat den Titel "PONS lernen & üben Koreanisch. Der direkte Weg zur Sprache" verfasst. Sobald ich mich näher damit habe beschäftigen können, werde ich hier eine ausführliche Besprechung liefern. Bis dahin kann ich nur von einem sehr positiven ersten Eindruck berichten, das Buch ist klar gegliedert, vermeidet (weitgehend) Grammatik-Jargon und scheint mir auch durchaus für das Selbststudium geeignet. Dem Buch beigefügt ist eine Audio-CD. Zum Preis von 29,95 € kann man es beispielsweise bei Amazon bestellen.


Heute ist der letzte Tag der Einführung in Hangeul und in einer dreiviertel Stunde werde ich den Abschlusstest machen. Eigentlich sollte ich ja noch mal alles wiederholen, aber ich habe letzte Nacht schlecht geschlafen und fühle mich vollkommen Matsch in der Birne. Also lenke ich mich ein bisschen ab und entspanne. Es hängt ja eigentlich nichts (oder zumindest nicht viel) ab von dem Ergebnis, aber irgendwie wäre es doch blöd, zu versagen. Naja, wir werden sehen.
Dieses schoene Bild zu meiner Linken habe ich leider bisher nicht in Natura geniessen koennen. Denn ich werde hier in einem koreanischen Arbeitslager festgehalten, in welchem ich von morgens bis abends eine Gehirnwaesche verpasst bekomme. Dass ich mich von hier aus melden kann, ist nur einem gluecklichen Zufall in Form einer Luecke in der Firewall der Bibliothek zu verdanken. Wenn mich meine Folterknechte erwischen, bekomme ich bestimmt einen doppelt so harten Test am Samstag aufgebrummt. Also pscht!
Lange Haare rauben Nordkoreanern den Verstand. Dies lässt eine Fernsehserie im staatlichen Fernsehen die Volksrepublikaner wissen. Unter dem Titel "Lassen wir unser Haar in Übereinstimmung mit dem sozialistischen Lebensstil schneiden" wurde das Volk darüber aufgeklärt, dass langes Haar negative Auswirkungen auf die Entwicklung der menschlichen Intelligenz habe. Dies, da langes Haar viel Nahrung verbrauche und somit dem Gehirn viel Energie rauben könne. (Quelle: BBC NEWS)
Das seit Jahren geduldete Tragen von Miniröcken wird in Südkorea bald auch ganz offiziell erlaubt sein. Die Regierung in Seoul plant die Abschaffung des Minirock-Verbots und anderer veralteter Gesetze, wie die Zeitung "South Korean Times" unter Berufung auf die Polizeibehörde berichtet. Während der Militärdiktatur in den 1970er Jahren leistete sich das asiatische Land eine "Modepolizei", die auf der Straße nach zu kurzen Damenröcken oder zu langen Herrenhaaren Ausschau hielt.
Das Gesetz, wonach das Zeigen von zu viel Haut in der Öffentlichkeit als unanständiges Zurschaustellen strafbar ist, wurde bereits seit Jahren nicht mehr angewendet. Ebenfalls auf der Streichliste steht das Gesetz, das falsches Schornsteinreinigen unter Strafe stellt. Auch die mangelhafte Buchführung in Leihhäusern soll aus dem Strafregister verschwinden. Seit dem Ende der Diktatur in Südkorea 1987 wurden bereits die meisten der während der Diktatur geltenden geringfügigen Straftaten gestrichen.